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Italien: Hunderttausende protestieren gegen zu hohe Lebenshaltungskosten

2. November 2026, 20:22 Uhr

Am Wochenende kam es in Italien in mehr als 50 Städten zu Protesten, an denen sich schätzungsweise mehrere hunderttausend Menschen beteiligten. Die Gewerkschaft USB hatte zu dem landesweiten Aktionstag aufgerufen.

Im Nahverkehr und Gesundheitswesen kam es trotz eines zuvor erlassenen Streikverbots zu Arbeitsniederlegungen. Am Mittwoch hatte Regierungschefin Melonie den neuen Haushaltsentwurf (externer Link) für das Jahr 2027 verkündet, der in vielen Augen allerdings zu wenig Entlastung gegen die aktuell steigende Inflationsrate (externer Link) bietet. Diese liegt im Oktober mit 5,4 Prozent auf einem neuen Höchststand seit drei Jahren.

Die Proteste wurden von vielen Schüler:innen und Studierenden mitgetragen, die mehr Geld für Bildung forderten. Gleichzeitig bestehen hohe Budgets für Rüstungsausgaben.

Begleitet wurden die Proteste von einem massiven Polizeiaufgebot. Vereinzelt kam es zu Auseinandersetzungen. In Mailand waren zudem 500 Soldaten eingesetzt.

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