Nach den Ausschreitungen im Nachgang an die Gen‑Z-Proteste am vergangenen Samstag kommt es zu heftiger Kritik am Vorgehen der Polizei in mehreren Städten.
Sowohl in Frankfurt am Main (externer Link) als auch in Köln (externer Link) habe erst der brachiale Einsatz der Polizei die zuvor friedlichen Demonstrationen eskalieren lassen. Dies berichten mehrere parlamentarische Beobachter:innen der Linkspartei, die die Demonstrationen begleitet hatten.
Bei Zusammenstößen im Anschluss an die Demonstrationen waren am Samstag bundesweit mehr als tausend Personen zeitweise festgehalten worden, es gab über 100 Festnahmen.
Auch das Vorgehen gegenüber der Presse gibt Anlass zur Kritik. In Köln waren gleich mehrere Pressevertreter:innen von der Polizei umgestoßen worden. In Frankfurt am Main wurde ein Fotograf (externer Link) zudem von einem Polizeihund gebissen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Dabei hatte sich die Polizei nach Aussagen des Fotografen sogar geweigert, einen Krankenwagen zu rufen.
