Der Pegelstand vom Rhein erreicht mit etwa 40 Zentimetern in Köln einen historischen Tiefstand. Das geht aus aktuellen Daten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes hervor.
Laut Prognose könnte der Pegel kommende Woche weiter auf bis zu 36 Zentimeter abfallen. Grund dafür ist die anhaltende Trockenheit und wenig Niederschlag.
Der Pegelnullpunkt bezeichnet nicht den absoluten Tiefpunkt eines Gewässers, sondern einen fixen Messpunkt. In Köln ist die Fahrrinne für Schiffe etwa 1,1 m tiefer als der Pegelnullpunkt. Trotzdem ist die Schifffahrt aktuell deutlich eingeschränkt. So können nur Frachter mit leichter Ladung den Rhein passieren. Ein erhöhtes LKW-Aufkommen soll dies ausgleichen (externer Link).
Auch in der Elbe, Donau und weiteren Gewässern herrscht Niedrigwasser. Die Trinkwasserversorgung steht an vielen Orten zunehmend unter Druck. In Bayern mussten Gemeinden per Laster mit Trinkwasser beliefert (externer Link) werden, weil die lokalen Reserven erschöpft sind.
