Am 1. April 1956, wurde der deutsche Auslandsgeheimdienst, der Bundesnachrichtendienst (BND), gegründet. Gründer und Leiter bis 1968 war Reinhard Gehlen, enger Vertrauter Adolf Hitlers und ehemaliger Chef der Abteilung Fremde Heere Ost der Wehrmacht.
Zuvor war Gehlen an den Planungen des Überfalls der Wehrmacht auf Griechenland, Jugoslawien und die Sowjetunion beteiligt.
Gehlen begab sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges in US‑Kriegsgefangenschaft. Die wichtigsten Erkenntnisse über die Rote Armee vergrub Gehlen in 50 Stahlkisten auf dem Wendelstein. Die Informationen kamen nicht mehr dem Hitlerfaschismus zugute, sondern dem US-Geheimdienst CIA.
Die Organisation Gehlen und der BND konzentrierten sich über Jahrzehnte auf die Abwehr sowjetischen Einflusses in Deutschland.
Gehlen war dafür bekannt, ehemalige NSDAP‑, SS‑, Gestapo‑Mitglieder und Offiziere der Wehrmacht in die Organisation zu bringen. Bis in die 80er wurde der BND von Wehrmachtsoffizieren geführt.
