Die EU-Staaten planen bis 2030 jedes Jahr knapp eine Billion Euro für Kriegsvorbereitungen auszugeben. Dies geht aus der "Defence Readiness Roadmap 2030 (externer Link)" der EU-Kommission hervor. Ziel ist es, damit das von den USA geforderte und im Juni auf dem NATO-Gipfel beschlossene Ziel zu erfüllen: 5 % der Wirtschaftsleistung sollen in Rüstung fließen. Und das, obwohl nicht alle EU‑Länder auch NATO‑Mitglieder sind.
Mit dem Geld sollen mehrere Bereiche, wie Artillerie, Munition und Luftabwehr, aber auch "KI-Quanteninformatik" und "Cyberkriegsführung" finanziert werden. Der Plan sieht auch vor, dass die EU-Rüstungsindustrie mit der ukrainischen direkt verzahnt wird, um die „Innovationen“ aus dem Russland-Ukraine-Krieg in der EU nutzbar zu machen.
Begründet wird die Aufrüstung erneut mit dem Krieg in der Ukraine und einer „russischen Bedrohung“. Russland verfügt 2025 über einen Rüstungsetat von 163 Milliarden Dollar, während die EU aktuell bei 453 Milliarden Dollar steht.
