Zahlreiche Rüstungsunternehmen führen derzeit „War Games“ durch, bei denen ein russischer Angriff auf NATO-Staaten simuliert wird. Zuletzt hatte das Münchner Unternehmen Helsing ein Kriegsszenario für Litauen durchgespielt.
Dabei sei das Unternehmen zu dem Schluss gekommen, dass die NATO nur nach dem Kauf von min. 12.000 Helsing-Drohnen imstande wäre, einen russischen Durchbruch abzuwehren. Im realen Einsatz steht das Unternehmen in der Kritik, da seit Beginn von Lieferungen an die Ukraine vor knapp einem Jahr nur eine von vier Drohnen ihr Ziel erreicht hat.
Währenddessen hat ein russischer Drohnenangriff am Wochenende mindestens vier Menschen in der Ukraine getötet. Außerdem seien erstmals Angriffe mit autonomen Drohenschwärmen gelungen.
Ende letzter Woche waren ukrainische Drohnen in Sankt Petersburg eingeschlagen (externer Link). Kurz vor Eröffnung des dortigen „Internationalen Ökonomischen Forums“, an dem Gäste aus 130 Ländern, darunter auch die USA, teilnahmen.
