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Zweifelhafte Glyphosatstudie zurückgezogen

11. Dezember 2025, 09:02 Uhr älter als 3 Monate

Eine Studie aus dem Jahr 2000, die behauptete, das Pestizid Glyphosat sei nicht krebserregend, wurde kürzlich zurückgezogen. Der Pestizid-Hersteller Monsanto hatte sich immer wieder auf die Studie bezogen, um zu belegen, dass Glyphosat kein Gesundheitsrisiko sei. Nun stellte sich heraus, dass Monsanto die Studie mutmaßlich beeinflusst hat.

Martin van den Berg, Chefredakteur der Fachzeitschrift "Regulatory Toxicology and Pharmacology", wo die Studie veröffentlicht wurde, schreibt in der Rücknahmeerklärung (externer Link), es seien Bedenken geäußert worden hinsichtlich der „Urheberschaft der Studie, der Gültigkeit der Ergebnisse im Zusammenhang mit einer falschen Darstellung der Beiträge der Autoren und des Studiensponsors sowie potenzieller Interessenkonflikte der Autoren“.

Monsanto ist Teil des deutschen Bayer-Konzerns. Seit Jahren laufen schwere Klagen (externer Link) gegen Monsanto, wegen mutmaßlich massiver Schädigung durch das Glyphosat-Mittel Round-Up.

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