In einer Antwort auf eine kleine Anfrage (externer Link) der Grünen im Bundestag stuft die Bundesregierung die Schadstoffbelastung in der Umwelt durch PFAS als so gefährlich ein, dass sie „langfristige Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben kann."
PFAS (externer Link) gelten als "ewige Chemikalien" die in der Umwelt nur sehr langsam abgebaut werden, viel im Haushalt angewendet werden und extrem gesundheitsschädigend sind. Während dafür mittlerweile eine Höchstbelastung für Wasserversorger gilt, ist nur ein Bruchteil erforscht: So gelangen in der Industrie tausende unbekannte (externer Link) chemische Stoffe als "gereinigtes" Abwasser wieder in Flüsse.
Gegenmaßnahmen hat die Bundesregierung derweil keine geplant, da der Wasserschutz in der Verantwortung der Bundesländer liege. Laut einer Studie (externer Link) müsste man bis 2050 mind. 20 Mrd. € investieren, um die wirtschaftlichen Schäden durch Wasserverschmutzung und -knappheit auszugleichen.
