Am 26. Juli 1937 starb Gerda Taro, bürgerlich Gerta Pohorylle, während eines Angriffs an der Front im Spanischen Bürgerkrieg. Gerda Taro war eine in Deutschland geborene Antifaschistin und Fotografin polnisch-jüdischer Abstammung.
Schon in ihrer Jugend schloss sie sich sozialistischen Gruppen an und beteiligte sich dabei unter anderem an Flugblattaktionen. Dabei wurde sie im März 1933 von einem Rollkommando der SA verhaftet. Nach ihrer Freilassung emigrierte sie ins französische Exil nach Paris.
Dort lernte sie den Fotograf Endre Ernő Friedmann kennen, der das Pseudonym Robert Capa benutzte. Als das Militär unter dem Faschisten Franco am 18. Juli 1936 putschte, gingen sie zusammen nach Spanien um den Bürgerkrieg von der republikanischen Seite zu dokumentieren.
Während Robert Capa weltweit durch seine Fotos berühmt wurde, blieb Taro lange Zeit eher unbekannt. Taro wird nachgesagt, die erste Frau zu sein, die an einer Kriegsfront fotografierte.
