Bis zu 50.000 Menschen haben am Sonntag in Genf gegen den G7-Gipfel im benachbarten Évian protestiert. In der in Frankreich gelegenen Gemeinde waren Demos zuvor untersagt worden.
Unter dem Motto „No G7“ hatte ein Bündnis aus 60 antikapitalistischen, feministischen, antifaschistischen und gewerkschaftsnahen Organisationen zu den Protesten aufgerufen. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit den 7.000 Polizeikräften. Neben mehreren Banken wurde auch der UN-Hauptsitz angegriffen. Bis 6:30 Uhr hielt die Polizei Demonstrierende in einem Kessel fest.
Ab Montag kommen die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Japan und die USA für drei Tage zusammen. Eine syrische Delegation soll an Finanzverhandlungen teilnehmen. Außerdem will der ukrainische Präsident vor Ort für stärkere Militärhilfe werben. Daneben soll (externer Link) über den „Abbau von Ungleichheiten“ mit China, das selbst nie Teil der G7 war, diskutiert werden.
