Am Wochenende hat die US-Regierung die Übergangsregierung von Venezuela unter Delcy Rodríguez offiziell anerkannt. Der Schritt folgt einem Besuch des US-Innenministers sowie Treffen mit dem CIA-Chef, dem Kommandeur des US-Südkommandos und dem Energieminister der USA.
Dieser hatte bereits im Februar angekündigt, dass die Einnahmen aus dem Öl Venezuelas direkt an das US-Finanzministerium überwiesen werden (externer Link). Fünf Milliarden Dollar seien für die kommenden Monate bereits vereinbart. Während Lieferungen an China wegfallen, haben sich die Exporte nach Europa verneunfacht. Ein zentraler Investor ist dabei die spanische Bankengruppe BBVA.
Private Investitionen im Erdölsektor waren bis zur Entführung des Präsidenten Maduro im Januar untersagt. Der Ausverkauf der Bodenschätze (externer Link) setzt sich auch im Bergbau fort, wo ebenfalls Privatisierungen folgen sollen. Vergangen Freitag soll eine erste Goldlieferung im Wert von 100 Millionen Dollar in den USA eingetroffen sein.
