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Nach Erdbeben in Venezuela: „Geierfonds“ im Goldrausch

11. Juli 2026, 19:29 Uhr älter als 3 Monate

US-amerikanische und kanadische Fonds versuchen (externer Link), die aktuelle Lage in Venezuela auszunutzen. Dafür kaufen aktuell Hedgefonds wie Elliott Management günstig Unternehmen oder Staatsanleihen, bei denen ein hohes Ausfallrisiko besteht. Weil sie anschließend mit allen Mitteln versuchen, die Schulden einzutreiben, werden sie auch „Geierfonds“ (engl. Vulture Funds) genannt.

Dabei spielt auch politische Einflussnahme eine Rolle. Der CEO von Elliott, Milliardär Paul Singer, ist Großspender bei Trumps Wahl gewesen. Nachdem die USA den venezolanischen Präsidenten Maduro entführten, stieg der Wert venezolanischer Anleihen sprunghaft (externer Link) an. Davon profitierten Investmentfirmen wie Elliott, die auf den Sturz Maduros spekuliert hatten.

Denn infolgedessen setzt sich die US-Regierung dafür ein, die geschätzten 240 Milliarden USD Schulden (externer Link) Venezuelas bei internationalen Investoren, die vor allem durch jahrelange Sanktionen der USA entstanden sind, nun „zurückzufordern“.

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