Nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela vor einer Woche ist die Zahl der Toten auf knapp 2.300 gestiegen. Nach Angaben der UN werden weiter etwa 50.000 Menschen vermisst. Die Wahrscheinlichkeit, noch Überlebende aus den Trümmern zu retten, geht mittlerweile gegen null.
Trotz der massiven Zerstörung halten die USA am Großteil der umfassenden Sanktionen gegen das südamerikanische Land fest. Unter anderem bleiben über zehn Milliarden Dollar eingefroren (externer Link), die dem Land teils schon seit der Corona-Pandemie zustehen. Die eingefrorenen Gelder sind ein Grund für den schlechten Zustand des Gesundheitswesens in dem Land.
Öffentlich betonen die USA weiter ihre Unterstützung. Man habe 300 Millionen Dollar mobilisiert. Diese gehen allerdings unter anderem an umstrittene religiöse NGOs. Laut dem Weißen Haus soll nun auch Walmart in die Operation eingebunden werden. Kritik wird auch an einem verstärkten Truppentransfer der USA in das Land laut.
