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Über 1000 Tote bei Überschwemmungen in Afrika

20. September 2024, 11:01 Uhr älter als 3 Monate

Während in Europa Walbränden und Überschwemmungen mittlerweile dutzenden Menschen in den letzten Wochen das Leben gekostet haben, ist die Situation auf dem afrikanischen Kontinent noch deutlich angespannter.

Nach UNICEF-Angaben sind vier Millionen Menschen in West- und Zentralafrika von den Überschwemmungen betroffen. Auch wenn die Zahl der Toten noch nicht sicher ist, wird von über 1000 Toten ausgegangen.

Gerade Nigeria ist schwer betroffen von den Fluten. In der Millionenstadt Maiduguri verloren Hunderttausende ihre Wohnungen, die beiden wichtigsten Krankenhäuser wurden teilweise zerstört.

Im Nachbarland Niger haben nach offiziellen Angaben seit Juli über 300 Menschen ihr Leben verloren; hinzu kommen über 13.000 Hektar zerstörtes Agrarland und knapp 18.000 verendete Nutztiere.

Sowohl in Nigeria als auch im Niger wurde eine Cholera-Warnung herausgegeben. Im Tschad wird von knapp 150 Toten und über 70.000 zerstörten Häusern ausgegangen.

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