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Merz nach Wahlen weiter unter Druck

23. September 2026, 12:18 Uhr

Nach den herben Verlusten der CDU bei der Wahl in Berlin und dem Ausscheiden der Partei aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern steht Kanzler Merz weiter unter Druck. Medienberichten zufolge soll er in der gestrigen Unionsfraktionssitzung (externer Link) heftig kritisiert worden sein. Der Ex-CDU‑Generalsekretär Czaja forderte sogar seinen Rücktritt. Dies befürwortet einer Umfrage (externer Link) zufolge mittlerweile auch eine Mehrheit der Bevölkerung.

Der künftige Kurs der Koalition bleibt derweil unklar. Nach der Wahl am Sonntag hatte es aus der SPD Stimmen für eine Änderung des Kürzungskurses gegeben. Merz hatte daraufhin erklärt, man müsse sich das „Gerechtigkeitsproblem“ der privaten Krankenkassen anschauen. Aus seiner eigenen Partei erhielt er dafür scharfen Widerspruch (externer Link).

Die AfD bereitet sich Medienberichten (externer Link) zufolge währenddessen auf die Möglichkeit einer CDU‑Minderheitsregierung vor, sollte die Koalition zerbrechen. Dabei ist wohl auch die Tolerierung einer Minderheitsregierung und Zusammenarbeit bei Fragen von Wirtschaft, Energie, Migration, innerer Sicherheit und Soziales im Gespräch.

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