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M23 im Ostkongo: Systematische Gewalt für Mineralienschmuggel

22. September 2026, 10:00 Uhr

Die M23-Miliz übt im Osten der DR Kongo systematisch Gewalt aus, um den Schmuggel von Mineralien in das Nachbarland Ruanda zu ermöglichen. Das bestätigt ein neuer Bericht (externer Link) von Amnesty International. Ziel sei es, Angst unter den Tausenden Arbeitern im Kleinbergbau zu schüren. Diese schürfen unter lebensgefährlichen Bedingungen primär Koltan, das später aus Ruanda an internationale Technik- und Rüstungskonzerne verkauft wird.

Die parallel stattfindenden Friedensgespräche in der Schweiz laufen derweil ohne Vertreter der M23. Beobachter sahen auch in der letzten Verhandlungsrunde Mitte September keine Fortschritte.

Die Menschen im Ostkongo sind zugleich mit dem Ebola-Virus konfrontiert, dem bereits über 3.000 Menschen zum Opfer fielen. Durch den Ressourcen-Krieg und schlechte Anbindung ist die Versorgung weitgehend zusammengebrochen.

Zuletzt kam es im Westen des Landes zu Protesten (externer Link) gegen Pläne von Präsident Tshisekedi, seine Amtszeit zu verlängern.

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