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USA verweigern sudanesischem Militärpräsidenten die Einreise

23. September 2026, 10:01 Uhr

Das de-facto-Staatsoberhaupt des Sudan, General Burhan, wird nicht zur UN-Generalversammlung in New York fahren können. Laut Berichten von Reuters hatten die USA einen sofortigen, 90-tägigen Waffenstillstand von Burhan gefordert (externer Link) und diesen zur Bedingung für seine Einreise gemacht. Burhan lehnte dies ab und bat (externer Link) UN-Generalsekretär Guterres um eine Intervention.

Zeitgleich teilte das US-Außenministerium mit (externer Link), dass es weder die Militärregierung unter General Burhan, noch die RSF-Miliz für „legitimiert“ hält, den Sudan zu regieren. Burhan ist seit dem Putsch 2019 an der Macht und stellt die international anerkannte Regierung. Im April 2023 brach der Krieg zwischen seinem Militär und der RSF aus. Wie JugendInfo berichtete (externer Link), werden beide Kriegsparteien von den USA unterstützt.

Bereits im Juli wurde der Waffenstillstand (externer Link) von den USA vorgeschlagen. Er sieht vor, dass sich die RSF aus einigen Landesteilen zurückzieht. Beide Kriegsparteien lehnten ihn ab.

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