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Psychiatrische Klinik: Junge Kölnerin stirbt bei Fixierung

15. September 2026, 13:30 Uhr

Bereits am 22. Mai ist eine 26-jährige Frau bei einer Fixierung in einer psychiatrischen Klinik in Köln gestorben (externer Link). Priscille K. litt an Schizophrenie und wurde in einer akuten Krise in die Klinik des Landschaftsverband Rheinland in Köln-Merheim eingeliefert. Dort wurde sie mit einer sogenannten "7-Punkt-Fixierung" in Rückenlage ans Bett gefesselt, während Arme, Beine, Brust, Rumpf und Schultern mit Gurten fixiert waren.

Bei einer solchen Fixierung sind eine enge Betreuung und 15-minütige Kontrollen vorgesehen; Am Morgen nach der Fixierung wurde Priscille vom Pflegepersonal tot aufgefunden. 

Die Staatsanwaltschaft hat nun ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, um die Todesumstände zu prüfen (externer Link). Erst danach können Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen das Klinikpersonal eingeleitet werden. 

Die Familie von Priscille K. kritisiert Personalmangel und unzureichende Betreuung in der Klinik sowie mangelnde Aufklärung auch nach drei Monaten.

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