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KI-Überwachung im Angebot: Bremen kaufte spontan Verhaltensscanner

KI-Überwachung im Angebot: Bremen kaufte spontan Verhaltensscanner Eigentlich wollte die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) eine Software für automatisierte Erkennung von Beschädigungen kaufen.

7. September 2026, 14:36 Uhr
KI-Überwachung im Angebot: Bremen kaufte spontan Verhaltensscanner
KI-Überwachung im Angebot: Bremen kaufte spontan Verhaltensscanner

Eigentlich wollte die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) eine Software für automatisierte Erkennung von Beschädigungen kaufen. Weil das abernicht so einfach“ sei, wie die Softwarefirma Just Add AI (JAAI) rückmeldete, bot diese kurzerhand Software zur „Aggressionserkennung“ an. Die BSAG griff zu.

Nach einer Probefahrt, bei der die Software (externer Link) schlecht abschnitt, installierte die Straßenbahn-AG ab 2025 die Software in rund einem Drittel aller Fahrzeuge – auch hier mit zweifelhaften Ergebnissen. Es wirkt, als sei die Testphase nicht entscheidend für das weitere Vorgehen“, so die Datenschutzaufsicht im Protokoll.

Wie aus Dokumenten der Datenschutzaufsicht hervorgeht, wurde die fragwürdige Datenschutzlage durch die BSAG nicht berücksichtigt.

Auch in Dortmund und Düsseldorf wird aktuell KI-Überwachung im Nahverkehr eingeführt. Auch die massenhafte KI-Überwachung (externer Link) von Bahnhöfen soll nun von der Bundesregierung endgültig rechtlich verabschiedet werden.

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