
In dieser Woche finden wegen angekündigter Sparpläne und Stellenkürzungen bundesweit Betriebsversammlungen bei Volkswagen (VW) statt.
Die VW-Werke (externer Link) in Emden, Zwickau und Hannover, sowie das Audi-Werk in Neckarsulm sollen geschlossen werden. Dabei werden wohl 100.000 Stellen gestrichen. Bereits 2030 soll die Produktion in Zwickau eingestellt werden.
Konzernchef Blume hält die Werke für „die 2030er-Jahre nicht wettbewerbsfähig“. VW plant stattdessen unter anderem, in Werken auf Rüstungsproduktion umzustellen. Im Mai wurde bekannt, dass beispielsweise der israelische Rüstungshersteller Rafael in das Osnabrücker VW-Werk einsteigt (externer Link). Das Land Niedersachsen unter Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) brachte einen Einstieg in die Rüstung ins Gespräch. Über die Zukunft der Werke soll der VW-Aufsichtsrat, in dem auch Lies sitzt, Anfang September entscheiden.
Ein Bezirksleiter der IG Metall kündigte die Vorbereitung von „regulären Streiks“ im Herbst an.

