Während nach den Überschwemmungen in Polen, Tschechien und Österreich mit über 20 Toten nun auch Überschwemmungen in Norditalien erwartet werden, leidet Portugal aktuell an massiven Waldbränden, die bislang sieben Todesopfer und 120 Verletzte gefordert haben.
Seit Sonntag wurden offiziellen Angaben zufolge über 100 Feuer gezählt, besonders betroffen ist der nördliche Teil des Landes. Am Donnerstag waren noch 44 Brände aktiv, von denen 23 als Großbrände eingestuft wurden. Die Behörden erwarten nicht, dass sich die Brandgefahr in den nächsten 48 Stunden abnimmt. Für die Löscharbeiten seien gerade die nächsten 24 Stunden besonders wichtig. In den betroffenen Gemeinden wurde der Notstand ausgerufen.
Insgesamt sind über 3000 Einsatzkräfte und 19 Löschhubschrauber im Einsatz.
Zumindest bei einigen Bränden berichten Behörden von Hinweisen auf Brandstiftung. In Portugal kommt es immer wieder zu finanziell motivierter Brandstiftung, etwa um Land für Bauprojekte freizumachen.

