Heute vor einem Jahr begann Aserbaidschan mit dem Einmarsch in der Republik Arzach, auch bekannt als Bergkarabach. Innerhalb von 24 Stunden kapitulierte die international nicht anerkannte Republik.
Infolge des Einmarsches wurde die gesamte Region entvölkert, mehr als 100.000 Armenier:innen flüchteten nach Armenien und können bis heute nicht zurück.
Schon zuvor hatte Aserbaidschan die Enklave über Monate blockiert und völkerrechtswidrig ausgehungert.
Mit dem Exodus der armenischen Bevölkerung endete die Jahrtausende anhaltende armenische Besiedlung Bergkarabachs. Bis heute gibt es keinerlei Rückkehrperspektive für die Bevölkerung. Seit der Eroberung hat Aserbaidschan damit begonnen, Orte und Plätze umzubenennen, auch die Zerstörung armenischer Kulturgüter wird immer wieder berichtet.
Trotz dieser Verbrechen hat Aserbaidschan keinerlei Konsequenzen zu befürchten. Bis heute ist Präsident Alijev ein fester Partner des Westens und auch der deutschen Regierung.

