In Venezuela wurde die Todeszahl nach dem verheerenden Erdbeben am Mittwoch auf 920 nach oben korrigiert. Die Beben waren die schwersten seit über 100 Jahren.
Derweil sind weiterhin knapp 50.000 Menschen (externer Link) als vermisst gemeldet, allerdings ist unklar, ob es sich bei dabei allesamt um Verschüttete handelt oder diese aufgrund eines Zusammenbruchs von Kommunikationswegen nicht auffindbar sind.
Aus verschiedenen Städten wird derweil auch von selbstorganisierten Rettungsmaßnahmen und Plünderungen von Lebensmitteln aus Lagern berichtet.
Beobachter:innen befürchten, dass Venezuela nach dem Erdbeben zu weiteren wirtschaftlichen Eingeständnissen gezwungen werden könnte. Die USA kündigten zwar 150 Millionen Dollar Soforthilfe an, welche mitunter an zwei evangelikale Organisationen gehen soll. Diese standen unter anderem dafür in der Kritik, in der Vergangenheit nach Erdbeben in den betroffenen Regionen zu missionieren.
