Einen Tag vor dem Ablauf der iranischen Frist zur Entwaffnung ostkurdischer Parteien (externer Link) in Südkurdistan (Nordirak) droht die Lage in der Region zu eskalieren.
Nachdem die Peschmerga der KDP Einheiten in Richtung der Bradost Region und an Guerillagebiet verlegten und Stützpunkte der Guerilla angriffen (externer Link), rief die Verwaltung der Region alle Zivilisten auf, die Dörfer aus Sicherheitsgründen innerhalb von 24 Stunden (externer Link) zu evakuieren. Dies könnte auf eine geplante Eskalation vonseiten der KDP hindeuten.
Schon heute wurde die Region von zwei Anschlägen erschüttert (externer Link), in Erbil wurde ein Angriff auf das Büro des Kurdischen Nationalkongress verübt, wobei eine Person getötet wurde. Der KNK hatte zuvor immer wieder vor einem innerkurdischen Konflikt gewarnt und die KDP kritisiert. Fast gleichzeitig wurde eine Basis der Antiterroreinheiten der PUK, der zweiten großen Partei in der südkurdischen Regierung, angegriffen. 6 Personen wurden dabei getötet, wer hinter dem Angriff steht ist unklar.

