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Bildungsministerin bringt Obergrenze für migrantische Schüler ins Spiel

5. Juli 2025, 09:58 Uhr älter als 3 Monate

Die Bildungsministerin Karin Prien hat sich positiv darüber geäußert, eine "Obergrenze für Schüler mit Migrationshintergrund" einzuführen. Ein solches Vorgehen sei ein "denkbares Modell", so Prien bei Welt-TV.

Wie genau eine solche Obergrenze oder Quote aussehen soll, ist unklar. Auch die Rechtmäßigkeit ist hochumstritten. Die Bundesregierung dürfte eine solche Regelung nicht im Alleingang entscheiden, außerdem wäre sie vermutlich verfassungswidrig.

Denn in der Konsequenz würde eine solche rassistische Regelung dazu führen, dass Schüler:innen mit Migrationshintergrund keinen Schulplatz mehr bekommen, wenn die selbst gesetzte Grenze erreicht ist. Allerdings hat jedes Kind das Grundrecht, eine Schule zu besuchen. Was dann mit diesen Schüler:innen passieren soll, ist völlig unklar.

Auch das Ziel, möglichst wenige Kinder mit Migrationsgeschichte in einer Klasse zu haben, wird von Bildungsexpert:innen als rassistisch kritisiert.

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