Der diesjährige Welthungerindex (WHI), welcher jährlich von der Welthungerhilfe und deren Partner Concern Worldwide veröffentlicht wird, zeigt überhaupt keine Verbesserung der Lebensmittelversorgung weltweit. Der Wert trägt dieses Jahr 18,3, welches gerade einmal eine Verbesserung von einem Punkt, im Vergleich zum Jahr 2015, darstellt.
In Südasien und in Afrika, unterhalb der Sahara, ist die Hungerrate am höchsten.
Als Begründung für die Lage werden die »sich überlagernden globalen Krisen« herangezogen. Dabei wird sich unter anderem auf die Coronapandemie, den Ukraine Krieg und Klimawandel bezogen. Länder mit einer höheren Hungerrate, könnten sich weniger schnell von den Krisen erholen, begründet wird dies unter anderem mit einer "schlechten Regierungsführing".
In den Analysen werden die ökonimischen Verhältnisse, die Abhängigkeiten etc. völlig ausgeblendet. Der Hunger ist kein Naturphänomen, sonder die logische Konsequenz eines allumfassenden Kapitalismus.

