Wahlbeeinflussung, Militäreinsätze gegen Fischerboote und immer mehr rechte Regierungen. Ganz Lateinamerika erlebt derzeit einen tiefgreifenden Umbau zugunsten der US‑Außenpolitik.
Diese folgt seit über 200 Jahren der sogenannten „Monroe-Doktrin“, auf die sich US-Präsident nicht nur offen bezieht. Er gibt ihr als „Donroe-Doktrin“ noch einen ganz persönlichen Stempel, das Prinzip bleibt aber das gleiche: Alle Länder unterhalb von Texas sollen sich militärisch unterordnen und ihre Märkte und Bodenschätze für Konzerne aus den USA und der EU öffnen.
Möglich wird das durch eine Balance zwischen der Beeinflussung demokratischer Wahlen – zuletzt in Brasilien – und wirtschaftlichen und militärischen Kooperationen, wie dem jüngst ins Leben gerufenen „Shield of the Americas“.
Unser Artikel gibt eine Übersicht der jüngsten Entwicklungen und blickt zurück auf frühere Allianzen in Lateinamerika, wie die von der CIA ins Leben gerufene „Operation Condor“.

