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18-jährigem droht Abschiebung – Hamburger Schule stellt sich dagegen

5. Juli 2024, 16:01 Uhr älter als 3 Monate
18-jährigem droht Abschiebung – Hamburger Schule stellt sich dagegen

Seit 4 Jahren lebt der 18-jährige Joel mit seiner 6-jährigen Schwester und seinem Vater in Deutschland. Als Geflüchtete aus Ghana erhielten sie 2020 aus humanitären Gründen Asyl. Aktuell macht er sein Abitur in Hamburg.

Als er im August volljährig wurde, verlor er seine Aufenthaltserlaubnis, die er zuvor als Minderjähriger bekommen hatte. Bis 2023 hätte er nach § 25a weiterhin in Deutschland bleiben dürfen, da er als Schüler und Arbeiter als "gut integriert" gilt. Eine gesetzliche Änderung der Ampel-Regierung besagt allerdings mittlerweile, dass "gut integrierte" 18-jährige das Bleiberecht nur dann bekommen, wenn sie zuvor eine Duldung und keine Aufenthaltserlaubnis hatten.

Die Nelson-Mandela-Schule hat eine Petition gegen die Abschiebung gestartet (externer Link), die schon von mehr als 33.000 Menschen unterschrieben wurde. Mit der Abschiebung würde Joel von seiner Familie getrennt werden. In Ghana droht ihm Armut.

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