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Frankreich: Erstmals Reaktion der Regierung

10. Oktober 2026, 19:29 Uhr

Am Donnerstag und Freitag protestierten in Frankreich erneut mehrere zehntausend Schüler:innen.. Die Regierung hat danach erstmals konkrete Vorschläge an die Schüler:innen gemacht. Es wurde angekündigt, kurzfristig mehr als 3.000 Vertretungslehrer:innen einzustellen.

Im Weiteren werden Änderungsanträge zum Haushalt 2027 gestellt, um mehr Geld zur Verfügung stellen zu können. Der Fokus liege insbesondere auf dem Lehrermangel. Schüler:innen stellen weiterhin Forderungen zur Abschaffung der unfairen Studienplatzvergabe und besserer Schulausstattung. Weitere Proteste sind für Dienstag und kommenden Samstag angekündigt.

Am Freitag riefen außerdem Gewerkschaften in Belgien zu dem nationalen Aktionstag auf, bei welchem sich auch Schüler:innen und Student:innen anschlossen. Insgesamt demonstrierten in Brüssel 50.000 Menschen, wobei es von der Polizei teilweise auch zum Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas kam.
Kritisiert werden vor allem die Haushaltsvorhaben des Premierministers De Wever. Er wolle bis 2029 zehn Milliarden einsparen, was vor allem Arbeiter:innen betreffen würde.

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