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Proteste gegen Übergangsregierung in Syrien

18. September 2026, 12:31 Uhr

In Syrien ist es in den letzten Tagen zu landesweiten Protesten gegen die steigenden Lebenshaltungskosten gekommen. Zuvor hatte ein Dekret dafür gesorgt, dass die Preise für Diesel und Benzin über Nacht um 40 beziehungsweise 28 % gestiegen waren.

In Deir ez-Zor, Til Temir, Azaz, Idlib und Aleppo kam es demnach zu Straßenblockaden und Demonstrationen.

Seit der Machtübernahme der sogenannten Übergangsregierung unter Al-Scharaa hat sich die wirtschaftliche Situation der syrischen Bevölkerung kaum verändert. Weiterhin leben laut UN knapp 90% der syrischen Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Jede Veränderung der Treibstoffpreise, die sich seit Anfang dieses Jahres knapp verdoppelt hat, trifft die Bevölkerung daher besonders stark. Die Regierung treibt zudem Privatisierungen und Deregulierungen zugunsten internationaler Investoren voran, was auch die öffentliche Versorgung zunehmend verschlechtert.

Am Donnerstag kündigte Energieminister Al-Bashir Änderungen in der Preispolitik an.

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