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Nach fehlender medizinischer Versorgung: Iraner stirbt in Geflüchtetenunterkunft

4. August 2026, 13:15 Uhr

Nach der verwehrten Versorgung mit Epilepsie-Medikamenten ist ein 28-jähriger iranischer Mann in einer Unterbringungseinrichtung in Essen gestorben (externer Link). Er war erst drei Tage in Deutschland. 

Ashkan Rahimi war zunächst nach Frankreich geflüchtet. Auf seiner Weiterreise in einem Fernbus nach Deutschland verlor er Medikamente, die er aufgrund einer schweren Kopfverletzung nehmen musste. Als Rahimi in der Landeserstaufnahme in Bochum ankam, hatte er umgehend auf den Medikamentenbedarf hingewiesen. Dies geht aus Unterlagen hervor, die dem WDR vorliegen. Am nächsten Tag wurde der 28-Jährige nach Essen verlegt. Dort soll der zuständige Arzt schon im Feierabend gewesen sein. Am Folgetag ist Rahimi tot in seinem Zimmer aufgefunden worden.  

Die Staatsanwaltschaft ermittelt, weitere Details sind noch nicht bekannt. Erst letztes Jahr starb ein Mann in einer Gütersloher Unterkunft, als eine Mitarbeiterin verweigert (externer Link) haben soll, ihn in ein Krankenhaus einzuliefern.

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