Der mutmaßliche Täter vom Anschlag auf den CSD in Berlin wurde am Sonntag in Berlin-Spandau von der Polizei erschossen.
Nun berichtete die Süddeutsche Zeitung, dass der mutmaßliche Täter Abdul Ballout den Behörden schon lange als Islamist bekannt war und sich in der Vergangenheit dem Islamischen Staat anschließen wollte. Er soll vom BKA als "Hochrisikoperson" eingestuft und überwacht worden sein. Mehrfach sei er Thema des "Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum" (GTAZ) gewesen. Noch eine Stunde vor dem Anschlag soll er mit einer an seinem Wohnhaus befestigten Kamera gefilmt worden sein, bevor er um 20.58 Uhr das Gebäude verließ.
Ballout war am späten Samstagabend mit einem Kleinwagen in eine Parade des Berliner CSD gefahren und tötete dabei eine Frau. Nachdem der Täter mit dem Auto gegen einen Baum prallte, soll er ausgestiegen und mit einem Machete-ähnlichen Gegenstand auf weitere Personen eingestochen haben. 29 Personen wurden dabei verletzt.
Bei einer Trauerkundgebung am Sonntag nahmen über 10.000 Menschen teil.
