Am 29. April wurde die deutsche Guerillakämpferin Kelly Freygang bei einem Drohnenangriff der türkischen Armee in den Bergen Kurdistans getötet. Bereits Anfang März 2025 hatte die PKK nach dem Aufruf von Abdullah Öcalan einen einseitigen Waffenstillstand verkündet, während die Türkei ihre Angriffe fortsetzte, bei denen die 31-jährige Hamburgerin getötet wurde.
Freygang studierte Jura, bevor sie sich 2017 den bewaffneten Einheiten der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) anschloss und den Namen Tîjda Zagros annahm. Die kurdische Freiheitsbewegung lernte sie bei einem Auslandssemester in der Türkei kennen, während der IS die kurdische Stadt Kobanê in Syrien angriff. Freygang soll von dem Widerstand der YPJ und YPG inspiriert worden sein.
Freygang soll zuletzt Teil einer Spezialeinheit von Guerillakämpferinnen angehört haben und in der nordirakischen Region Zap stationiert gewesen sein. Vergangenes Jahr fand in Gedenken an Freygang ein Trauermarsch in Hamburg statt.
