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Leistungsminderungen steigen um 25 %

14. April 2026, 13:25 Uhr älter als 3 Monate

Das Jobcenter hat nach Angaben der Agentur für Arbeit im vergangenen Jahr rund 461.000 Leistungsminderungen ausgesprochen. Dies entspricht einem Anstieg um 25 % im Vergleich zu 2024.

Insgesamt waren demnach 224.100 Menschen von den Kürzungen betroffen. Die durchschnittliche Kürzung lag 2025 bei 66 Euro im Monat, was 8,3 % der Leistungen entspricht. Doch auch jetzt kommt es schon vermehrt zu Totalkürzungen (externer Link), bei denen alle Bezüge gestrichen werden. Die aktuellen Regelungen gelten noch bis Anfang Juli. Danach wird die Reform der Grundsicherung in Kraft treten, die deutlich härtere Sanktionen gegen Bezieher:innen vorsieht. 

Nach dem ersten versäumten Termin beim Jobcenter sollen keine Konsequenzen folgen. Nach dem zweiten Versäumnis wird eine Kürzung von 30 % vorgenommen. Beim dritten Versäumnis droht eine komplette Streichung der Leistung einschließlich der Kosten für die Unterkunft. Damit könnten Menschen deutlich vermehrt durch die Kürzungen obdachlos werden.

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