Die Vorsitzenden von IG Metall und Ver:di haben Aktionen gegen den geplanten Sozialabbau durch die Bundesregierung angekündigt. (externer Link) Sie nannten den so betitelten „Herbst der Reformen“ einen „Herbst der Grausamkeiten.“
Sie kündigten Proteste in den Bereichen von Gesundheit, Pflege und Rente sowie gegen die Aufweichung der Arbeitszeitregelung an. Ver:di-Chef Werneke betonte, dass die Mehrheit der Menschen einen „Einschnitt in den Sozialstaat“ ablehne. Zudem wiesen sie die Behauptung von Friedrich Merz zurück, Deutschland könne sich den Sozialstaat nicht mehr leisten.
Die Vorsitzenden schlugen ebenfalls vor, wie man den Sozialstaat finanzieren könne: Es bräuchte „die Neugestaltung der Erbschaftssteuer für Superreiche”, zudem sei die Vermögenssteuer “längst überfällig”.
Insbesondere ging Werneke auf die geplante Reform des Bürgergeldes ein und unterstrich, dass diese in letzter Konsequenz zu Obdachlosigkeit führen werde.
