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Ungarn kauft kurz vor Wahl neues Überwachungstool

10. April 2026, 20:35 Uhr älter als 3 Monate

Einer Recherche von VSquare zufolge hat die ungarische Regierung kurz vor der Wahl das Überwachungsprogramm Webloc der US-Firma Penlink (ehem. Cobwebs) gekauft. (externer Link) Die Orbán-Regierung hatte bereits früher Oppositionspolitiker und Medienschaffende mit Spionagesoftware überwacht.

Ein am Mittwoch vom Citizen Lab Toronto veröffentlichter Bericht (externer Link) zeigt, wie Webloc die Werbedaten von 500 Millionen Handys zu Bewegungs- und Personenprofilen zusammenfügt. Webloc stützt sich dabei auf ein Netz von Datenhändlern, die Informationen wie Handymodell, Alter, Geschlecht oder Standorte von Apps und Onlinediensten beziehen. Diese werden häufig über die Werbe-ID (externer Link) des jeweiligen Geräts miteinander verbunden.

Neben der US-Abschiebebehörde ICE und dem US-Militär nutzt auch die für Festnahmewellen bekannte Regierung El Salvadors Webloc.

Penlink vertreibt zahlreiche weitere Überwachungsprodukte. Darunter auch Trapdoor, das dabei helfen soll, Spionagesoftware heimlich zu installieren.

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