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Mindestens 69 Menschen sterben bei Bootsunglück

30. August 2025, 16:59 Uhr älter als 3 Monate

Vor der Küste des nordwestafrikanischen Landes Mauretanien ist am Mittwochabend ein Boot mit ungefähr 160 Menschen verunglückt. Laut der Küstenwache starben mindestens 70 Migrant:innen, 70 weitere werden noch vermisst. 16 Menschen konnten gerettet werden.

Laut Tagesschau kenterte das Boot als Passagiere das Licht des Küstenortes Nouakchott sahen und sich auf eine Seite des Schiffes bewegten. Vermutlich kamen die meisten von ihnen aus Gambia und dem Senegal. Auch dort ist Frontex für die EU aktiv, um Migration gewaltsam zu verhindern.

Durch die Lage Mauretaniens, nur 100 Kilometer von den zu Spanien gehörenden Kanaren entfernt, ist der Ort ein Transitpunkt bei Fluchtrouten nach Europa. Obwohl es eine der gefährlicheren Routen ist, wird sie häufig genutzt, da auf den anderen Fluchtrouten, die durch Libyen führen, enorme Menschenrechtsverletzungen stattfinden. 2024 starben über 10.000 Menschen bei dem Versuch, die Kanaren zu erreichen.

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