Insgesamt 64 Organisationen fordern mit einer Petition (externer Link)die Bundesregierung zum Erhalt des individuellen Rechts auf Asyl und rechtsstaatlicher Prinzipien auf.
Das Recht in Deutschland und Europa Schutz vor Menschenrechtsverletzungen Schutz zu suchen Gehöre zur DNA der Demokratie, auch die Zurückweisungen an der Deutschen Grenze seien nicht zu akzeptieren, da auch in anderen europäischen Ländern Rechtsverletzungen wie Verelendung oder willkürliche Haft drohten.
Das Recht auf individuelle Prüfung sei grundsätzlich und dürfe auch nicht "ad hoc an der Grenze" entschieden werden.
Pro Asyl erklärte zur Petition in einer Pressemitteilung: "Das Asylrecht wird […] nur das erste Ziel von Populist*innen sein. Die Angriffe gegen die Grundfesten unserer Gesellschaft werden weitergehen. […] Die Zivilgesellschaft stellt sich gegen politische Kräfte, die ein Interesse an Spaltung und Verunsicherung haben."

