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Jamaika fordert von Großbritannien Wiedergutmachung für Sklaverei

12. September 2026, 17:10 Uhr

Am Dienstag hat die jamaikanische Kulturministerin Olivia Grange eine Petition an König Charles III. überreicht, die dazu auffordert, die Legalität der Sklaverei juristisch prüfen zu lassen. Es ist einer von mehreren Schritten, um die Sklaverei offiziell als Verbrechen anerkennen zu lassen.

Darüber soll laut Petition ein jamaikanisches Gericht entscheiden, das während der britischen Kolonialzeit gegründet worden ist und so einen institutionellen Kompromiss bildet. Stellt das Gericht fest, dass die Versklavung und der Handel mit Menschen in der betreffenden Epoche nicht mit britischem Zivilrecht vereinbar waren, hat Jamaika eine offizielle Rechtsgrundlage, um Wiedergutmachungszahlungen zu verlangen. Jamaika fordert von Großbritannien zehn Milliarden Dollar.

Charles III. ist seit der britischen Kolonialherrschaft über die karibische Insel König und somit Staatsoberhaupt von Jamaika. Seit 2022 strebt die Regierung von Premierminister Andrew Holness an, die Monarchie abzuschaffen und eine Republik auszurufen.

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