Im vergangenen Jahr sind weltweit knapp 200 Umweltschützer:innen getötet worden, wie die NGO Global Witness mitteilte (externer Link).
85% der Getöteten wurde demnach in Lateinamerika getötet. Das mit Abstand gefährlichste Land war demnach Kolumbien mit 79 Fällen, gefolgt von Brasilien mit 25 Fällen und Mexiko und Honduras mit jeweils 18 Fällen gewesen.
Gerade Indigene seien unter den Opfern überrepräsentiert. Knapp die Hälfte der 196 Getöteten seien Indigene gewesen, während sie nur 5 % der Weltbevölkerung ausmachten.
Die Repression gegenüber Umweltaktivist:innen habe aber auch auf anderer Ebene massive Ausmaße angenommen. So kritisiert Global Witness auch verschärfte Gesetzgebungen in Europa. Gerade in Großbritannien und Deutschland habe diese zugenommen. Umweltaktivist:innen würden vermehrt ohne Vorwürfe festgehalten. Das Vorgehen der deutschen Behörden beschreibt die NGO als "besonders aggressiv".

