Während der gestrige "Migrationsgipfel" der Bundesregierung vor allem deswegen durch die Medien ging, weil die CDU ihn nach großem Tamtam wieder verließ, bleiben die Punkte, auf die sich die Ampel alleine einigte, weitgehend unbeachtet.
Unter anderem plant die Ampel wohl Personen, die an der deutschen Grenze Asyl beantragen, in Haft zu nehmen, um zu überprüfen, welcher EU-Staat nach den Dublinregeln für sie verantwortlich ist.
Alle Personen, die keinen Asylantrag stellen, sollen abgewiesen werden.
Der Plan kommt wohl auch in Reaktion auf die Ankündigung Österreichs, keine Personen zurückzunehmen, die formlos an der deutschen Grenze zurückgewiesen wurden.
Details des Plans sind noch nicht bekannt, so etwa, ob die geplante Haft auch für Minderjährige geplant ist, oder wie lange diese maximal dauert.
Die Pläne der Ampel sollen schon ab dem 16. September in Kraft treten. Die Bundespolizei soll angewiesen worden sein, nach Haftkapazitäten zu suchen.

