In Wien gab es gestern eine Protestaktion gegen die Feier anlässlich der 100-jährigen Republikgründung der Türkei in der Botschaft.
Die Feier wurde zynischerweise als Fest der Vielfalt und Toleranz beworben, während die Geschichte der Türkei geprägt ist durch die kulturelle und religiöse Homogenisierung und Völkermorden an den griechischen, armenischen und kurdischen Völkern.
Aus Protest gegen die Feier blockierten Aktivist:innen den Zugang der Veranstaltung. Die Botschaftsmitarbeiter aber auch Polizei reagierten von Beginn an gewalttätig und traten die Aktivist:innen, eine Aktivistin musste notärztlich versorgt werden.
Ein Polizist zog gar seine Waffe und forderte die Protestierenden auf, sich auf den Boden zu legen.
Die Aktivist:innen erklärten:
„Wir können so eine Veranstaltung nicht unkommentiert lassen, während die Türkei Krieg führt und Bomben auf die Menschen in Rojava wirft oder Aserbaidschan dabei unterstützt, Armenien zu annektieren.“
