Volkswagen plant bis 2030, 100.000 Stellen zu streichen und vier Werke zu schließen. Zudem will VW das Mitspracherecht des Landes Niedersachsen durch einen Trick einschränken. Betroffen wären womöglich die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm.
Als Grund wird der stagnierende Profit des Konzerns durch das zunehmend eingeschränkte Geschäft mit China genannt. Im ersten Quartal 2026 machte VW dennoch über 1,5 Milliarden Euro Gewinn.
Zugleich will sich die VW-Marke aus ihrem gleichnamigen Konzern ausgliedern, um den Einfluss der Beschäftigten zurückzudrängen. Das VW-Gesetz sichert Niedersachsen eine Sperrminorität. Wenn dieses wegfällt, kann der Aufsichtsrat, die Belegschaft (externer Link) überstimmen.
Ein Sprecher der IG Metall Niedersachsen kündigte an, man werde die Pläne mit "aller Macht verhindern". Zudem kündigte er mögliche Warntreiks an. Schon 2024 kündigte VW an, 50.000 Stellen zu streichen. 28.000 Arbeiter:innen sollen einer Abfindung zugestimmt haben

