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Vor 31 Jahren: Erste freie Wahlen in Südafrika

27. April 2025, 14:31 Uhr älter als 3 Monate

Nach langen Kämpfen gegen die Apartheid durften am 27. April 1994 zum ersten Mal schwarze Menschen in Südafrika an den Parlamentswahlen teilnehmen. Zuvor waren von den damals 44 Millionen Einwohner:innen nur 3 Millionen Menschen wahlberechtigt, die zur weißen Minderheit gehörten.

Bei einer Wahlbeteiligung von 87% erhielt der African National Congress (ANC), eine führende Kraft im Kampf gegen die Apartheid, die absolute Mehrheit. Nelson Mandela, der zuvor 27 Jahre inhaftiert war, wurde der erste schwarze und frei gewählte Präsident.

Über Jahrzehnte leisteten die Menschen durch Proteste, Streiks und bewaffnete Aktionen Widerstand gegen das Apartheidsregime, das 1910 durch Großbritannien institutionalisiert wurde. Der Staat antwortete mit Morden, Verhaftungen und zwang tausende Aktivist:innen ins Exil. Auch internationaler Druck zwang die Regierung 1990 zu Verhandlungen mit den größten Widerstands-Parteien, die zu einer neuen Verfassung ohne Apartheid führten.

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