Das US-Außenministerium hat diese Woche einen Bericht veröffentlicht, der Kuba zur „Hauptstadt des Kommunismus“ erklärt, von wo aus Protestbewegungen in den USA gesteuert würden. Mehrere linke Personen und Organisationen werden darin in die Nähe von „Linksterrorismus“ gerückt, darunter auch der Bürgermeister von New York.
Laut dem kubanischen Außenministerium diene das „Propagandapamphlet“ dazu, einen „Konsens für eine eventuelle militärische Aggression“ herzustellen (externer Link). Erst Mitte Juli hatten Vertreter des US-Militärs Pläne für mögliche Luftschläge durchgestochen.
Gleichzeitig hatten die USA zuletzt ein Hilfspaket über 100 Millionen US-Dollar für Lebensmittel und Hygieneartikel angekündigt. Seit Jahresbeginn haben die USA ihre Sanktionen gegen Kuba verschärft. Nur ein Öltanker hat die Insel seither erreicht. Internationale Handelspartner sind derweil von US-Sanktionen bedroht. Ausgenommen sind Trump-nahe Investoren, die sich bereits Schürfrechte für Kupferminen gesichert haben (externer Link).

