Nach lokalen Medienberichten hat die neue syrische Regierung damit begonnen, einen Teil der von der Türkei unterstützten Syrischen Nationalen Armee (SNA) aus der kurdischen Region Afrin abzuziehen. Dies bestätigte ein Vertreter des syrischen Verteidigungsministeriums am Mittwoch gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP.
Auch die verbleibenden Milizen würden nur "zeitweise" dort bleiben. Sie würden in Zukunft auf Militärbasen verbracht werden, die zuvor von israelischen Luftangriffen getroffen worden waren.
Der Abzug der meist islamistischen Milizen, die für ihre Menschenrechtsverletzungen bekannt waren, könnte ein erster Schritt zur Möglichkeit sein, dass die hunderttausenden Vertriebenen aus Afrin nach sieben Jahren wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Die Region wurde 2018 von der Türkei und der SNA völkerrechtswidrig besetzt.
Unbestätigten Berichten zufolge ziehen auch erste Milizen aus den 2019 besetzten Gebieten in Nordsyrien ab.
