Zwischen der syrischen Regierung und den SDF wurde ein umfassendes Waffenstillstandsabkommen erzielt, das auch eine weitreichende Integration der militärischen Kräfte und administrativen Institutionen in den syrischen Staat vorsieht.
Die syrischen Streitkräfte sollen sich demnach von den vordersten Frontpunkten zurückziehen und gleichzeitig sollen eigene Sicherheitskräfte in den Stadtzentren von Heseke und Qamislo eingesetzt werden. Außerdem soll eine neue militärische Abteilung mit drei Brigaden der SDF sowie eine mit der Provinz Aleppo verbundene Kobanê-Abteilung gebildet werden. Darüber hinaus hält das Abkommen Bildungsrechte für Kurd:innen und die Rückkehr von Binnenvertriebenen fest.
Zuvor stationiert die Türkei Panzer und Artilleriegeschütze entlang der Grenze zu Kobanê. Videos sollen Baumaschinen bei der Errichtung von Panzerstellungen zeigen. Das türkische Militär soll zudem die Angriffe auf Kobanê mitgesteuert haben.
