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El Niño: Wetterphänomen nimmt „Superausmaße“ an

4. September 2026, 19:01 Uhr

Aktuellen Prognosen der Weltwetterorganisation (WMO) zufolge wird das Wetterphänomen „El Niño“ nie dagewesene „Superausmaße“ annehmen. In den kommenden Monaten werden außergewöhnliche Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen erwartet.

Das Wetterphänomen ist eine Folge hoher Wassertemperaturen in Teilen des Pazifik. Diese liegen an der Oberfläche laut WMO derzeit bis zu 2,6 Grad über dem Durchschnitt. Tiefere Wasserschichten sind teils 8 Grad wärmer.

Der Klimawandel verursacht „El Niño“ zwar nicht, aber verstärkt das Phänomen. Dieser vollzieht sich laut einem aktuellen Bericht der Vereinten Nationen (UN) schneller, als bisher angenommen. Das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens sei nicht mehr haltbar, da bereits positive Prognosen von 1,8 Grad ausgehen (externer Link).

Die Erwärmung wird voraussichtlich den Fall unumkehrbarer Kipppunkte zur Folge haben, darunter das Abschmelzen des grönländischen und antarktischen Eisschilds oder das Erliegen des Golfstroms in den nächsten 25 Jahren.

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