Die Bundeswehr will ein eigenes Starlink-System aufbauen (externer Link). Dieses soll ähnlich wie das System von Elon Musk mit bis zu 200 Satelliten im Weltraum für sichere Kommunikation zwischen Panzern, Schiffen und Soldat:innen der Bundeswehr sorgen.
Das Programm diene laut "Weltraum-Koordinator" Armin Fleischmann vor allem der Überwachung der NATO-Ostflanke, mit explizitem Verweis auf den Ukraine-Krieg. Als Partner für den Auftrag werden sich laut Handelsblatt (externer Link) Rheinmetall und die Satellitenhersteller OHB und Airbus bewerben.
Der Auftrag soll bis zu zehn Milliarden Euro kosten. Deutschland will so zur drittgrößten Weltraummacht nach den USA und China aufsteigen, wofür bis 2030 35 Milliarden Euro bereitgestellt werden sollen.
Laut dem Weltraumvertrag der UN ist das All auf die "Erforschung und Nutzung […] zu friedlichen Zwecken" begrenzt. Gleichzeitig wachsen Tätigkeiten für militärische Zwecke im All stetig. Momentan kreisen um die Erde etwa 13.000 Satelliten.
