Der US-Oligarch und Palantir-Gründer Peter Thiel beteiligt sich an Plänen für KI-Tribunale gegen Journalisten. Eine neue Firma, Objection von Aron D’Souza, soll die "Faktentreue" von Journalist:innen überprüfen und mit KI ein Urteil fällen.
Nutzer von Objection können für 2.000 Dollar Behauptungen in den Medien einreichen, woraufhin nicht näher definierte „Junior-Ermittler“ die Überprüfung übernehmen. Im „Elite-Level“, das 15.000 Dollar kostet, ermitteln Ex-Agenten von FBI und CIA.
Beschuldigte Journalist:innen müssen dann Belege einreichen. Journalistischer Quellenschutz, ein zentrales Prinzip bei Investigativrecherchen, soll nicht gelten. Eine KI-Software soll dann das Urteil fällen. Angegriffene Journalist:innen erhalten dann einen „Ehrenindex“ und einen „Glaubwürdigkeits-Score“.
D’Souza behauptet, seine Firma bilde „die Wahrheit“ ab und verspricht Transparenz. Die benutzten KI-Softwares sind jedoch nicht nachprüfbar und oft von Fehlern durchzogen.
